„Wanderlust und Jausenbrettl“ in Murau

In einer Gruppe die Natur erkunden und zünftig Essen – Das alles kannst du im Bezirk Murau inklusive Begleitung. Wir freuen uns auf deine Anfrage und planen mit dir gerne gemeinsam deine Tour oder Besichtigung.

Almerlebnisweg

Die Alm für Geniesser und Sportler

 

Eselsberger Almerlebnisweg - Wandern für Gruppen in MurauGrundsätzliches

Der Almerlebnisweg in den Gemeinden Winklern bei Oberwölz und St. Peter am Kammersberg liegt am Fuße des 2.474 Meter hohen Greim. Das traditionell bewirtschaftete Almgebiet ist Augangspunkt für Wanderungen. Der flache Rundweg mit Wissensstationen ist für Familien mit Kindern und Senioren bestens geeignet, in drei bewirtschafteten Hütten kann man selbst erzeugte Köstlichkeiten genießen.

Erlebnisweg

Der Rundweg ist 1,5 Kilometer lang und kann in einer Stunde erwandert werden. Gesäumt ist der Pfad von Erlebnisstationen und Plätzen zum Ausruhen. Die Themengebiete Alm, Wald, Wasser, Almwirtschaft, Wiesen und Weiden, Hochtalblick sowie Hochgebirbe und Geologie werden auf über 20 Tafeln mit praktischen Beispielen anschaulich erklärt. An unterschiedlichen Stationen kann man Wissen und Geschicklichkeit testen.

Wanderungen

Die Eselsberger Alm ist Ausgangspunkt für Wanderungen auf den Greim, den Hochstubofen (2.385 Meter), zur Schoberspitze (2.423 Meter), zum Talkenschrein (2.319 Meter), der Idlereckschafte (2.144 Meter) und der Rettelkirchspitze (2.475 Meter).

Hütten

Der Erlebnis-Wanderweg ist von drei Hütten gesäumt. Die Funklhütte lockt in den Sommermonaten mit hausgemachten Köstlichkeiten. Spezialität der Knollihütte sind Bauernkrapfen, Almkaffee und Bauernschmaus. Bei der Hölzlerhütte gibt es Brettljause, Surbratl und Milchprodukte. Bis vor kurzem waren alle Hütten ohne Strom und mussten mit Dieselaggregaten versorgt werden. Erst die Grundung der „Lichtbaugemeinschaft“ ein Zusammenschluss betroffener Bauern, un der Bau des Alpenstrom Wasserkraftwerks haben dem Hochtal die umweltfreundliche Elektrifizierung gebracht.

Dauer: 1 Stunde für den Rundweg

Sagenhaftes Wölzertal

Wenn Mythen zum Schauplatz werden

 

Sagenweg Oberwölz - Wandern in MurauProjekt

Das „Sagenhafte Wölzertal“ ist ein Projekt der Landjugend Oberwölz. Die Umgebung des Städtchens ist Schauplatz zahlreicher alter Sagen und Legenden, die durch den Erlebnisweg zugänglich gemacht werden. Aus 183 überlieferten Sagen werden zehn ausgewählt und am Originalschauplatz mit Schautafeln und Figuren nachgestellt.

Erlebnisweg

Vom Nachtwächter über den Teufel bis hin zum Lindwurm erwarten die Besucher mystische Figuren. Der 3-Kilometer-Rundwanderweg mit seinen zehn Stationen ist in 1,5 Stunden gemütlich zu erwandern. Überlebensgroße Figuren, Kinderspielplätze und Holzhütten säumen den Weg. Ausgangspunkt für die Wanderung ist die um 1300 errichtete Stadtmauer von Oberwölz, der Weg führt durch den Wald hinauf zur Burg Rothenfels und den alten Schlossweg zurück in die kleinste Stadt der Steiermark. Die Entstehung von Oberwölz wird ebenso erzählt wie der „Fenstersturz“, die Sage der Wildfrauen oder die Geschichte des Friedhofbodens. Die Attraktion ist der Lindwurm mit Abenteuerspielplatz.

Sagenbuch

Prallel zu Entstehung des Rundweges haben die Mitglieder der Landjugend bekannte und in Vergessenheit geratene Sagen aus der Region gesammelt und im Buch „99 Sagen aus dem Wölzertal“ veröffentlicht. Die Geschichten sind mit Zeichnungen der Lebenshilfe Murau und Kindern aus dem Wölzertal umrahmt. Erhältlich ist das Werk im Gmeindeamt von Oberwölz. „Landjugend Award“ in der Kategorie Gold / „Youth Project of the Year“

Dauer: 1,5 Stunden

Naturlesepark

Spazieren durch das Blatt des Baumes

 

Naturlesepark Neumarkt - Murau Holzwelt BotschafterInnenAllgemeines

Der Naturlesepark in Neumarkt, direkt am Naturpark-Weitwanderweg Via Natura, ist der Verbundenheit zwischen Mensch und Natur gewidmet. Auf über 80 Lesetafeln befinden sich Texte von Philosophen, Naturwissenschaftlern, Künstlern, Schriftstellern und Politikern zum Thema Natur. Skulpturen aus Holz – hauptsächlich werden Lärchen, Fichten und Tannen verwendet, STein, Metall und Erde sind im Park verteilt und sollen zum Nachdenken anregen. Im 1,2 Hektar großen, weltweit einzigartigen „Spirit Park“ finden regelmäßig Vorträge, Konzerte, Lesungen und Filmvorführungen statt. Der Eintritt ist frei. An der Ralisierung des Naturleseparks sind über 200 freiwillige Helfer und Schulklassen aus ganz Europa beteiligt gewesen.

Gestaltung

Die Konzeption für den Park stammt von Dr. Günther Karner und dem Landschaftsarchitekten DI Johannes Matthiessen. „Alles Außen ist auch Innen“ – ausgehend von diesem Prinzip des Dichters und Naturforschers Johann Wolfgang von Goethe entsprechen alle Naturerscheinungen einem bestimmten Teil des Menschen. So ist der Naturlesepark in der Form eines riesigen Blattes angelegt, das der Besucher von innen erleben kann. Das rhythmische Ausdehnen und Zusammenziehen des Areals regt den Gast zum heilsamen Mitatmen an. Im Park wechseln sich unterschiedliche Zonen – von wüstenartigen Steingärten über Heilkräuterwiesen bis hin zu Teichbereichen – ab. Die Pflanzungen erfolgen in Kooperation mit Schülern aus der gesamten Steiermark. Attraktionen des Parks sind unter anderem ein Steinlabyrinth, ein keltischer Planetenbaumkreis und ein Steinliegebuch.

Bücher

Das Highlight des Parks, 2004 eröffnet, sind überdimensionale Holz-Lesebücher, die Verbindung der Region mit dem Rohstoff Holz thematisierend. Europas größte Naturbücher verdeutlichen eindringlich die Philosophie des Parks und der Holzwelt Murau.

Via Natura

Wieder bewusst erleben

Fakten

Der Themenwanderweg führt auf 130 Kilometern und elf Themen-Etappen durch die Gemeinden des Naturparks. Jede Etappe bietet neue Möglichkeiten, sich mit den Wundern der Natur auseinanderzusetzen. Das Abenteuer soll den Wanderer lehren, die Natur bewusst und mit allen Sinnen wahrzunehmen.

Hintergrund

Für den Menschen der Urzeit ist es überlebensnotwendig, die Zeichen der Natur deuten zu können, um Nahrung und Unterkunft zu finden. Im Laufe der Zeit und mit Fortschritt der Technik ist diese Fähigkeit verkümmert. Der Naturpark hat es sich mit Via Natura zum Ziel gemacht, diese „Instinkte“ zu reaktivieren. Die Natur soll gelesen, verstanden und genützt werden.

Via Natura

Der Via Natura-Weg führt durch die charakteristischen Landschaften des Bezirks und präsentiert die Besonderheiten der Region. Vor Ort zeigen Wanderstartplätze den Beginn der jeweiligen Etappe an und stimmen auf das Hauptthema ein. Eigens entwickelte Natur-Lese-Bücher aus Holz bieten an ausgewählten Punkten ortsbezogene Anleitungen zum „Natur lesen lernen“. Der Naturpark-Bus und E-Bikes ermöglichen auch Personen mit eingeschränkter Mobilität, die Wunder der Natur zu erleben.

Etappen

Behandelt werden die THemen Organismus Wald, Natur lesen lernen, Inspirationsquelle Natur – Bionik, das Wesen des Wassers, Klang und Natur in Architektur, die Biografie der Erde, Mensch und Pflanze, Wetter und Klima, Arbeit im Einklang mit der Natur, Energiefelder und Energiezentren. Die „Via Natura“ zählt zu den ausgezeichneten Wandererlebnissen in Österreich, die ersten vier Etappen sind mit dem Wandergütesiegel zertifiziert.

Dauer: 1 Stunde

Schattensee

Der Tod im Spiegelbild des Wassers

 

Wasserscheibenschießen Krakauschatten G´schichtl 1

Ungefähr im Herbst von 1899 zum Jahr 1900 treffen sich zwei befreundete Wilderer – im doppelten Wortsinn – am Schattensee. Von den gegenüber liegenden Ufern rufen sie einander zu, ehe der eine mit dem geladenen Gewehr auf das Spiegelbild des Freundes im Wasser zielt. Ein Jux, bis zu dem Zeitpunkt, als er abdrückt. Denn die Kugel taucht nicht im Wassr ein, sondern gellt von dessen gespannter Oberfläche ab, fliegt weiter und tötet den Wildschützen „gschreams“ gegenüber.

G´schichtl 2

Überlieferung zwei ist ein wenig belebender, wenngleich noch etwas mehr „No ja….“ Demnach soll ein Ochsengespann mit angehängtem Heuwagen des Winters im Eis des Prebersees eingebrochen sein. Die Ochsen konnten befreit werden, das Joch jedoch ist abgesoffen – um Jahre später im Schattensee aufzutauchen. Daraus gestaltet sich die Mär, dass beide Seen unterirdisch verbunden seien und aus diesem Grund eine idente Oberflächenspannung hätten. Zur Erklärung: Auch am nahen Prebersee gibt es das „Wasserscheibenschießen“.

Conclusio

Was tut er also, der gleichermaßen traditions- wie tourismusbewusste Krakauer? Er stilisiert diese Überlieferungen zu einem Brauch. An einer Seite des spiegelblanken Sees steht ein Schießstand, auf dessen gegenüber liegendem Ufer sind Zielscheiben installiert, deren Spiegelbild sich nach wie vor im Wasser findet.

Schuss

Die Distanz beträgt 107 Meter und der Scheibenmittelpunkt befindet sich 50 cm über dem Wasserspiegel. Wer über die „Wasserscheibe“ exakt zielt, wird am Ufer einen (Voll-)Treffer landen.

Erlebnis

Ein treffsicheres Erlebnis für Gruppen ab 25 Personen, das nach vorheriger telefonischer Anmeldung von Juni bis Oktober möglich ist. Nach Anfrage können auch Einzelpersonen am Schießen teilnehmen.

Dauer: individuell

Günster Wasserfall

Der höchste Wasserfall Steiermarks

 

Günster Wasserfall Schöder - Tour mit Murauer BotschafterInnenGeschichte

Der Schöderbach verlässt durch eine enge Klamm das Gebiet der schon 1427 geschichtlich erwähnten Günsten. Der Name „Chienssen“ leitet sich vom slawischen „koncen“ ab, das übersetzt so viel wie „am Ende des Dorfes“ bedeutet. Vor langer Zeit lebte hier ein Hufschmied, der sich das Erz vom nahen Eisenkern holte und hier röstete. Noch heute gibt es beim sogenannten „Riaplbauer“ eine Weide, die der „Riapler Eisenkern“ genannt wird.

Tourismus

Um 1900 sind entlang des Wasserfalls Leitern und Aufstiegshilfen errichtet worden, die das Naturspektakel für schwindelfreie Gäste begehbar machen. Im Verlauf des ersten Weltkrieges vermorscht die Holzkonstruktion und verfällt. 1930 beginnt der Verschönerungsverein Schöder mit dem Wiederaufbau, weitere Sanierungen folgen 1954 und 1994. Der Günster Wasserfall ist seit 1959 Naturdenkmal und so vor allen Eingriffen in den Bachlauf geschützt.

Wasserfall

Der Günster Wassersturz gilt unter Naturliebhabern als der schönste in den gesamten Niederen Tauern. Mit 65 Metern Fallhöhe ist der Wassersturz der höchste in der Steiermark. Rauschend und tosend stürzen hier rund 300 Liter Wasser pro Sekunde über glatte Felsen, durch Jahrhunderte geschliffene Kessel und über drei imposante Kaskaden. Der Bach verlässt das Gebiet durch eine enge Klamm, die von Besuchern durchwandert werden kann. Ein gut ausgebauter und durch Geländer gesicherter Weg führt bis zum höchsten Punkt des Wasserfalls. Auf den zahlreichen Brücken hat man einen besonders guten Blick auf die schäumende Gewalt des Wassers. Entlang des zeitenweise steilen Weges finden sich immer wieder Aussichtspunkte und Sitzgelegenheiten.

Gehzeit

Die gesamte Runde zu begehen dauert vom beschilderten Parkplatz etwa ein dreiviertel Stunden (105 Minuten).

Aussichtsturm Zeischgl

Einzigartige Freiheit mit Weitblick

 

Aussichtswarte Zeischgl St. Marein

Aussichtswarte Zeischgl St. Marein

Turm

Der Aussichtsturm ist eine 15 Meter hohe, freitragende Holzkonstruktion aus sechs Lärchenmasten mit angeschraubten Fichtenstehern. Das restliche Holz, das für den Bau verwendet wurde, besteht aus gefrästem Rundholz in verschiedenen Dimensionen. Der Aufgang zur Plattform ist in Form einer Wendeltreppe gestaltet. Die Plattform liegt 13 Meter über dem Boden und hat eine Größe von 40 m². von hier hat man freien Ausblick auf die umliegende Landschaft von Neumarkt bis zum Zirbitzkogel und auf sieben Kirchtürme. Auf der Aussichtsplattform gibt es Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen einladen. Die „Zeischgl Warte“ liegt auf einer Seehöhe von über 1.100 Metern.

Lage

Der „Hochstand“ gehört zur Buschenschenke von Daniela und Ferdinand Wölfl vlg. Zeischgl, die in einem Gebäude aus dem 15. Jahrhundert untergebracht ist. Die Spezialität des Hauses ist der „Zeischgltaler“, ein aromatischer Weißschimmelkäse, der in der hofeigenen Käserei erzeugt wird. Auch Most und verschiedene Jausenspezialitäten sind hier von Juni bis Oktober erhältlich. Erreichbar ist die „Zeischgl Warte“ mit dem Auto oder zu Fuß durch die Graggerschlucht, an der Jakobikirche vorbei, in ca. 1,5 Stunden.

Umgebung

Wenige Gehminuten entfernt vom Hof bietet eine große Familienschaukel Platz für 20 Personen. Die Schaukel ist zwischen zwei 160 Jahre alten Lärchen befestigt und hat eine Länge von zehn Metern. Von dem Heurigenlokal zum Aussichtsturm führt ein Rundwanderweg, der abends von Laternen beleuchtet wird. Auf einem steilen Wegstück ist ein kleiner Kräuterwanderweg angelegt. Schilder verraten Anwendungsgebiete und Kräuter-Rezepte. Im traditionellen Bauerngarten blühen im Frühling über 140 verschiedene Blumensorten.

Dauer: individuell

Wipfelwanderweg Rachau

Der Weg über den Wipfeln in Rachau, Bezirk Murtal, ist der höchst gelegene von Europa. 20.000 Arbeitsstunden und 140.000 Holzschrauben stecken in dem Lärchenholzbau. Der erlebnisreiche Rundweg führt über 2,7 km durch unberührte Natur, rund 20 m über dem Waldboden, mit Treppen, Türmen, Stegen und Plattformen.

Dauer: 2 Stunden

Haslerhube St. Georgen ob Murau

Haslerhube St. Georgen

Das Rauchstubenhaus vlg. Haslerhube in Bodendorf ist ein vollständig aus Holz gezimmerter alpiner Einhof in eindrucksvoller Berglage und eines der letzten erhaltenen seiner Art in der Steiermark. Zum Anwesen gehört auch ein beeindruckendes Naturdenkmal, eine 14-stämmige Linde.

Leonharditeich Murau

Leonharditeich Murau

Der kleine Leonharditeich ist nur wenige Gehminuten vom Murauer Zentrum entfernt und liegt unterhalb der gleichnamigen Kirche. Um den Teich führen ein Waldlehrpfad und ein Fitnessparcours. Der Leonharditeich ist über einen Stationen-Weg erreichbar.

Dauer:  1 Stunde

 

Bergbauernhof Maxriapl St. Peter am Kammersberg

Max Riapl St. Peter

Der „Maxriapl“ ist ein etwa 250 Jahre alter Gruppenhof und besteht fast zur Gänze aus Lärche. Der Hof liegt auf 1.300 Meter Seehöhe in steiler Hanglage. Die Hauskapelle beherbergt eine gotisch-barocke Madonnenstatue.

Erreichbar ist der „Maxriapl“ über eine Forststraße, die Gehzeit beträgt ca.2 Stunden.

Hoher Steg Predlitz Turrach

Hoher Steg PredlitzAm Eingang des Turrachtales befindet sich der „Hohe Steg“. Schmelzwassermassen nach der Eiszeit haben hier vor rund 12.000 Jahren eine beeindruckende Klamm geschaffen. Der Boden des Steges ist aus Lärche, das Fichten-Dach mit Lärchenschindeln gedeckt.

Dauer: 45 Min.

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