Holz und Energie

Wir zeigen dir wie Holz und Energie zusammenpassen und haben dafür einige tolle Besichtigungsmöglichkeiten in Murau. Wir freuen uns auf deine Anfrage und planen mit dir gerne gemeinsam deine Tour oder Besichtigung.

Biomassehof und Naturwärme St. Lambrecht

Heilige Wärme aus St. Lambrecht

Naturwärme St. LambrechtGeschichte

14 Bauern aus St. Lambrecht und St. Blasen gründen 1992 gemeinsam mit dem Benediktinerstift die Naturwärme St. Lambrecht. Ein Jahr später werden das Heizwerk mit einer Leistung von 1.000 KW und das dazugehörige Fernwärmenetz in Betrieb genommen. 2011 wird die Naturwärme als Biomassehof zertifiziert. Heute versorgen die Energie-Pioniere mit dem 3,2 Megawatt starken Hauptwerk neben zahlreichen Privatgebäuden auch das Stift St. Lambrecht, das Hotel Lambrechterhof und die Firma Austin Powder. In Kombination mit dem Verkauf von Qualitätshackgut und Scheitholz hat man sich als führender regionaler Versorger etabliert.

Holz

Die Steiermark verfügt dank nachhaltiger Forstwirtschaft über Holz im Ausmaß von rund 300 Millionen Vorratsfestmetern. Diese Ressource nutzt die Naturwärme GmbH. Die 15 Mitglieder kommen gemeinsam auf eine Waldfläche von rund 4.500 Hektar. Für die Produktion werden ausschließlich heimische Hölzer, vor allem Fichte und Lärche, auch Birke, Esche und Ahorn verwendet. Bei der modernen Baumschlägerung mit Seilkran und Harvester bleibt der sogenannte Schlagabraum zurück, für das die Industrie keine Verwendung hat. Diese Äste bräuchten Jahre, bis sie im Wald verrotten und stellen als „Käfernester“ eine Bedrohung dar. Die Naturwärme St. Lambrecht verarbeitet diese „Holz-Reste“.

Technik

Frisches Holz aus dem Wald hat eine Feuchtigkeit von über 40%. In der St. Lambrechter Lagerhalle wird das Hackgut mit Hilfe einer Trocknungsanlage auf unter 20% „heruntergetrocknet“. Dies erfolgt mittels einer innovativen Unterdachabsaugung. Die aufbereiteten Hackschnitzel mit besten Energie- und Brennwerten werden einerseits vor Ort in Biowärme umgewandelt, andererseits mit dem Pumpwagen sauber und effizient zugestellt. Das Lager mit einer Kapazität von 8.000 Schüttraummetern garantiert eine ganzjährige Versorgung mit Scheitholz und Hackgut.

Führungen nur im Rahmen von Holzwelttouren für angemeldete Gruppen möglich.

Dauer: 1 Stunde

Nahwärme Murau

Natur-Temperatur für Bett und Bier

Nahwärme MurauGeschichte

Das LKH Stolzalpe und die Brauerei Murau – zwei Großbetriebe, die aufgrund steigender Ölpreise 2009 über den Bau eines eigenen Biomasseheizwerks sinnieren. Die Idee wird von den Murauer Stadtwerken aufgegriffen und 2012 verwirklicht. In nur einem Jahr Bauzeit entsteht ein Nahwärmekraftwerk, das eine Wärmelieferung von 20 Millionen Kilowattstunden erbringt und so dem Bezirk Murau jährlich zwei Millionen Liter Heizöl erspart. Insgesamt werden für dieses Projekt elf Kilometer Wärmerohrleitungen verlegt, fünf davon auf die Stolzalpe, wobei eine Höhendifferenz von 450 Metern überwunden wird.

Kraftwerk

Das Nahwärmekraftwerk befindet sich im engen Tal Richtung Ranten. Die Betreiber nützen die steile Hanglage, kippen insgesamt 8.000 Meter Hackgut über eine Aufschließungsstraße von oben in die zwei je 13 Meter hohen Silos. 6,5 Millionen Euro sind in das umweltfreundliche Projekt investiert worden. Neben dem Landeskrankenhaus werden das örtliche Hallenbad, Schloss Murau, und 55 Wohnobjekte befeuert. In allen angeschlossenen Objekten sind moderne Wärmeübergabestationen installiert, die mittels Lichtwellenleiter mit der Zentrale verbunden sind.

Besonderheiten

Eine Herausforderung für die Projektplaner ist die Topographie von Heizwerk-Standort und Energieempfänger. Allein beim LKH Stolzalpe handelt es sich um 14 Objekte auf einer Seehöhe von bis zu 1.340 Metern. Insgesamt führen drei Leitungsstränge vom Heizhaus zu den jeweiligen Abnehmern. Jene Fernwärmeleitungen, die den Rantenbach queren, werden mit Eisenrohren umhüllt, verschweißt und in die Sole des Bachs eingebettet.

Führungen nur im Rahmen von Holzwelttouren für angemeldete Gruppen möglich.

Bio-Wärme Scheifling

Industriegemeinde setzt auf Biowärme

Fernwärme ScheiflingAllgemeines

Die Bio-Wärme Scheifling GmbH wird 2007 auf Initiative der Marktgemeinde gegründet. Das Biomassewerk entsteht im Bereich des Gewerbeparks, in drei Bauabschnitten werden die Ortsteile Scheifling, Lind und St. Lorenzen an das Netz angeschlossen. Sechs Kilometer Leitungen sind zu verlegen, 70 Objekte mit einem Verbrauch von 3.000 Kilowatt an das Werk anzuschliessen. Der Biomassekessel hat eine Heizleistung von 1.500 Kilowatt, der Pufferspeicher fasst 50.000 Liter. Ziel der Initiatoren ist die Reduktion von fossilen Energieträgern im Gemeindegebiet.

Funktion

Die Fernwärmeanlage arbeitet wie eine Heizungsanlage. In der Zentrale wird Heizungswasser erwärmt und über ein Rohrleitungssystem zu den Abnehmern geführt. Die Rohre sind im gesamten Versorgungsgebiet in einer Tiefe von einem Meter verlegt. Das System besteht aus zwei Leitungen, dem Vor- und Rücklauf. In den Häusern der Abnehmer sind Wärmeübergabeinstallationen eingebaut die den Verbrauch messen.

Vorteile

Die Nutzung des heimischen Energieträgers Holz vermindert die Abhängigkeit von Weltmarktpreisen, Preisschwankungen aufgrund von Spekulationen wie bei Öl oder Gas sind ausgeschlossen. Ein weiterer Grund für die Errichtung des Biowärme-Kraftwerks ist die Stärkung der regionalen Wirtschaft und die Einsparung von CO2.

Heizkosten

Im Vorfeld des Baus wird eine Wärmebedarfserhebung durch die Murauer Energieexperten des Naturinstallateurs Zeiringer durchgeführt. So ist es möglich, die jährlichen Heizkosten der Privathaushalte zu schätzen. Eine Optimierung der bestehenden Heizungen erspart den Kunden bis zu 30%, die Investition in diesem Bereich amortisiert sich in kurzer Zeit. Bei einem Fermwärmeanschluss muss die bestehende Heizung nicht zwingend entsorgt werden, auch eine Kombination ist möglich.

Führungen nur im Rahmen von Holzwelttouren für angemeldete Gruppen möglich.

Dauer: 1 Stunde

Forstwirtschaft Knapp

Wie sich der Wald gut regeneriert

 

Bauernhof Knapp RineggGeschichte

Der Bergbauernhof der Familie Knapp in Rinegg wird seit 1978 biologisch geführt – eine Pionierleistung in der Steiermark. Heute führen Johannes und Klement Knapp den Hof, der im Rahmen von Führungen besichtigt werden kann. 130 Hektar Wald und 40 Hektar landwirtschaftliche Fläche gehören zum Bauernhof.

Betrieb

Der Holz- und Energiebauernhof ist ein Vorzeigebetrieb für die natürliche Bewirtschaftung von Wald und Hof. In der Waldwirtschaft setzen die Knapps auf eine Kombination aus Rund- und Energieholzverkauf. 500 Schüttraummeter Qualitätshackgut und 150 Raummeter Scheitholz verlassen den Hof pro Jahr, was umgerechnet einer Energiemenge von 50.000 Litern Heizöl entspricht. Außerdem werden Lärchenstipfel und Hecken, die für die Fertigung von Zäunen benötigt werden, sowie Lärchen-Dachrinnen verkauft.

Philosophie

Grundgedanke ist eine naturnahe Bewirtschaftung des Betriebes. Im Wald setzt man auf kahlschlaglose Nutzung, das Holz wird so schonend wie möglich aus dem Bestand transportiert, um Wurzel- und Stammbeschädigungen zu vermeiden. Der entstandene Freiraum durch die entnommenen Bäume sorgt für mehr Licht, eine ideale Voraussetzung für Jungbäume. Es entfällt die Arbeit für das Aufforsten und die Jungwuchspflege, der Wald regeneriert sich von selbst. Der natürliche Bestand ist gegen Wind, Erosion und Schneedruck widerstandsfähiger.

Führungen nur im Rahmen von Holzwelttouren für vorangemeldete Gruppen möglich. 2007 Staatspreis für beispielhafte Forstwirtschaft

Dauer: 1,5 Stunden

 

Naturinstallateur Zeiringer

Das Holz und die Sonne, aber kein Öl

 

Zeiringer MurauGeschichte

Das Unternehmen wird 1957 in Scheifling von Fritz Zeiringer gegründet. 1969 eröffnet die erste Filiale in Murau, die große Nachfrage macht die Erweiterung der Betriebsgebäude notwendig. 1979 steigt die heutige Chefin, Heide Zeiringer, ins Familienunternehmen ein. Nach absolvierter Bürokauffrau- und Installationslehre samt Meisterprüfung übernimmt sie Anfang der 1990 Jahre den Betrieb und fusioniert die Standorte. Heute arbeiten rund 35 Mitarbeiter für den „Natur- und Nachhaltigkeits-Freak“.

Angebot

Zeiringer ist Ansprechpartner für alle Belange rund um Pellets, Hackgut und Stückholzheizung, Solaranlagen und Mikronetze. Zudem werden moderne, barrierefreie Privat- und Hotelbäder geplant und installiert.

Philosophie

Das Motto der Firma ist prägnant: „Wir installieren Gesundheit und Wohlbefinden. Und Qualität. Seit 1957.“ Der Name Zeiringer steht weit über Murau hinaus für innovative und zukunftsweisende Installationen. So stand Solarenergie bei Zeiringer bereits in den 1970ern hoch im Kurs. Seit Mitte der 1990er ist das Geschäftsmodell des Unternehmens auf „Öko“ und „Gesundheit“ ausgerichtet, nachhaltiges Wirtschaften wird forciert. Ab dem Jahr 2005 baut die Firma keine Öl- oder Gasheizungen in Neubauten ein.

Energie

Heide Zeiringer ist eine der treibenden Kräfte hinter der Energievision Murau. Im Jahr 2015 soll der Bezirk Murau seinen Energiebedarf bei Wärme und Strom ausschließlich nachhaltig decken können. Rund 70% der Haushalte sind bereits von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energie wie Holz und Sonne umgestiegen.

2007 Auszeichnung als Österreichs führender Bioenergie-Installateur

2002 ÖGUT Umweltpreis

Dauer: 1 Stunde

Fernwärme Neumarkt

Naturparkgemeinde wird eingeheizt

 

Fernwärme

Seit Jänner 2005 werden Haushalte und Unternehmen in Neumarkt und St. Marein bei Neumarkt von der Fernwärme GesmbH & CO KG mit umweltfreundlicher Energie versorgt. Das Unternehmen wird von Ing. Herbert Ofner, einem Energiepionier der ersten Stunde, geleitet. Pro Jahr werden 18.000 Schüttraummeter Hackgut, umgerechnet rund 6.000 Festmeter Holz, im Werk verheizt. Das entspricht einer Leistung von rund 4,5 Megawatt. Das Holz stammt zu 100% von Bauern aus der Region, Hauptlieferant ist die Waldwirtschaftsgemeinschaft (WWG) Neumarkt, der 75 Land- und Forstwirte angehören. Rund acht Kilometer Leitungen führen zu über 100 Anschlüssen, versorgt werden neben Privathaushalten auch das örtliche Altenheim, Schule, Kindergarten und gewerbliche Betriebe.

Holzvergasung

In zwei Blockheizkraftwerken wird seit 2008 Strom aus Biomasse gewonnen. Dem Hackgut wird Feuchtigkeit entzogen, die Feinteile bis 30 Millimeter ausgesiebt. Über ein Förderband gelangt das Holz in den Vergaser, wo es auf bis zu 1.000 Grad erhitzt wird. Es entsteht ein Glutstock, Holzgas entweicht. Dieses wird über einem Kerzenfilter gereinigt, abgekühlt und einem Gasmotor zugeführt, der einen Generator antreibt. Bis zu 250 Kilowatt Strom werden so pro Stunde produziert.

Sonnenkraft

2013 entsteht am Gelände des Unternehmens eine großflächige Photovoltaikanlage. Österreichische Solarmodule produzieren rund 150 Kilowatt, der gründe Strom wird in das E-Werk Netz von Neumarkt eingespeist.

Führungen nur für Gruppen nach Voranmeldung.

Dauer: 1 Stunde

Wasserkraft Murau

Fliessende Energie

 

Murwasserkraftwerk Laßnitz BesichtigungKraftwerk

Die Murauer Wehranlage wird 1984 umgebaut und mit hydraulischen Wehrverschlüssen ausgestattet. Die Stauklappe hat eine Länge von 22 Metern und kann bei Hochwassersituationen komplett gesenkt werden, um Überflutungen zu verhindern. Im Krafthaus befinden sich drei Maschinensätze und eine Francis-Schachtturbine mit einer Leistung von 500 Kilowatt. Auch das alte Umspannwerk wird im Zuge der Renovierung erneuert. Von hier aus wird das gesamte zehn Kilovolt-Netz der Stadtwerke verteilt.

Rantenbach

Das Kleinwasserkraftwerk am Rantenbach wird 2009 in Betrieb genommen. Im Krafthaus befinden sich zwei Maschinensätze mit unterschiedlicher Leistung, um auch bei niedriger Wasserführung einen hohen Wirkungsgrad erzielen zu können. Das Krafthaus ist komplett schallisoliert, es kommt zu keiner Lärmentwicklung im Außenbereich. Gesteuert wird die gesamte Anlage übe ein ausgeklügeltes Leitsystem, das vollautomatisch den bestmöglichen Ertrag erwirtschaftet. Das Kraftwerk am Rantenbach erzeugt jährlich an die 5.000 Megawattstunden Strom.

Fischwanderhilfe

Kraftwerke unterbrechen die Wandermöglichkeiten der Fische, die als Resultat ihre Laichplätze nicht mehr erreichen können. Als langfristige Folge nehmen Fischbestände stetig ab. Die Fischarten der oberen Mur mit den Leitarten Huchen, Äsche, Regenbogen- und Bachforelle sind auf Wanderungen zwischen ihren Nahrungs-, Ruhe- und Laichräumen angewiesen. Die Stadtwerke Murau haben daher großzügige Fischwanderhilfen implementiert, mit denen unpassierbare Hindernisse umgangen werden können.

Führungen nur im Rahmen von Holzwelttouren für angemeldete Gruppen möglich.

Dauer: 45 Min.

Energievision Murau

Strom und Wärme aus der Region

 

Wald und Wiese Holzwelt MurauRegion

Der Bezirk Murau vereint mit 34 Gemeinden auf über 1.300 km² Fläche 8,4% der Gesamtfläche der Steiermark auf sich. Rund 30.000 Menschen leben in dieser Region, die reich an erneuerbaren Ressourcen wie Sonne, Wind, Wasser und Biomasse ist, jedoch eine geringe Wirtschaftsleistung und eine hohe Abwanderungsquote aufweist. Mit der Energievision werden die Schätze und Stärken des Bezirkes in den Fokus gerückt, um diesem Trend entgegenzuwirken. Die dadurch gewonnene regionale Wertschöpfung beträgt mehrere Millionen Euro.

Erfolg

Murau will ab 2015 energieautark sein, so das Ziel der Akteure. Unabhängigkeit bei Strom und Wärme, die Nutzung regionaler Ressourcen und die Schaffung kleinräumiger Wirtschaftskreisläufe sind mit diesem Gesamtziel verbunden. Durch viele engagierte Einzel- und Gemeinschaftsprojekte ist der Biomasseanteil flächendeckend ausgebaut worden. Viele Ökostromanlagen sind realisiert, so dass im Bezirk Murau im Sommer mehr Strom erzeugt als verbraucht wird.

Energie

Bereits vor 100 Jahren werden Kleinwasserkraftwerke in Murau gebaut, derzeit sind dutzende Anlagen in Betrieb und mehrere in Planung. Auch der Bau von Nahwärmeheizwerken, Windrädern, Photovoltaik- und Solaranlagen wird forciert. Der Rohstoff Holz steht im waldreichsten Bezirk der Steiermark gleich mehrfach im Fokus: Scheitholz, Pellets, Hackgut und Biomasse sind CO2-neutrale, erneuerbare Energieträger, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Biomasse- und Fernwärmeheizwerke im Bezirk, ganze Gemeinden stellen ihre Versorgung um.

2004 Energy-Globe für die Holzwelt Murau

2005 ÖGUT Umweltpreis für die Holzwelt Murau und die Stadtgemeinde Murau

2010 Klimaschutzpreis für die Stadt Murau

Energiemodellregion

Saubere Energie als Geschäftszweig

 

Wald und Wiese Holzwelt MurauModell

Die ersten Klima- und Energiemodellregionen Österreichs, insgesamt 106, wollen die Abhängigkeit von Erdöl- und Gasimporten vermeiden und setzen auf saubere Energiegewinnung durch Sonne, Wind, Wasser und Bioenergie. Modellregionen mit Vorbildcharakter, die langfristigen Zielen des Klimabündnisses Österreich den Rücken stärken.

Umsetzung

In den Regionen, unter anderem der Holzwelt Murau, werden vorhandene Ressourcen sinnvoll und nachhaltig für die Energieversorgung genutzt. Zudem wird der Prozess von erfahrenen Klimaschutz- und Energieexperten begleitet, die ihr Wissen über erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Mobilität und Raumplanung in Workshops weitergeben. Voraussetzung um Energiemodellregion zu werden, sind bestehende Konzepte zur Förderung grüner Energien sowie ein klares Leitbild für die Zukunft.

Murau

Die Holzwelt Murau setzt seit Jahren auf erneuerbare Energie, schon jetzt heizen 70% der Haushalte mit Bioenergie, Wasserkraftwerke liefern umweltfreundliche Energie, der Photovoltaiksektor ist im Ausbau. Im Herbst 2012 hat sich Murau als Energiemodellregion beworben, 2013 ist der Zuschlag erteilt worden. Gemeinsam mit regionalen Energie-Visionären soll ein „Energiekompetenzzentrum“ geschaffen werden. Dieses dient als Garant für eine ständige Steuerung und zielgerichtete Weiterentwicklung der Aktivitäten, um so Akzente Richtung Energieautarkie zu setzen. Zudem sollen bewusstseinsbildende Maßnahmen die Bekanntheit der Klima- und Energiemodellregion Murau steigern. Gemeinden und Betriebe sind „energieautarke Leuchttürme“ und dienen als Vorbilder für die Region. Zugpferd der österreichischen Vorzeigeregion für nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum soll die mit regionalem Ökostrom betriebene Murtalbahn sein.

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